iPhone-User haben mehr Dates – Blackberry-Besitzer hingegen mit den wenigsten Rendezvous

Singles, die iPhone-Besitzer sind, haben mehrere erste Dates als alle anderen Smartphone-Nutzer. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen US-amerikanischen Erhebung von match.com hervor.

Rund 5.000 Solo-Männer und -Frauen aus den Staaten wurden über 200 Fragen gestellt – beispielsweise über die Häufigkeit an ersten Rendezvous innerhalb des letzten Jahres.

Aufgeschlossenheit für neue Medien

Reduziert man die Ergebnisse auf die Smartphone-Nutzung, kommt Folgendes dabei heraus: 49 Prozent der iPhone-Besitzer hatten zumindest ein erstes romantisches Treffen in 2012. Beim Windows-Betriebssystem waren es 46 Prozent der Nutzer, gefolgt von 44 Prozent der Android-Singles. Blackberry-Besitzer hatten die wenigsten ersten Dates mit 42 Prozent.

Ob diese Rückschlüsse der Handy-Nutzung auf das Liebesleben der Besitzer wissenschaftlich Hand und Fuß haben, bleibt zweifelhaft. „Es lässt sich sehr wohl aus der Aufgeschlossenheit für neue Medien eine gewisse Flexibilität der Person erschließen“, erklärt Paartherapeutin Gerti Senger im Interview mit pressetext. Diese aktuellen Ergebnisse brauchen der Expertin zufolge jedoch handfeste Beweise, sonst bleiben sie lediglich Vermutungen.

Exzessive Nutzung als Beziehungskiller

Wie auch Facebook bei zu exzessiver Nutzung als Beziehungskiller fungieren kann, können auch Smartphones beziehungsfeindlich wirken. „Ich habe das häufig erlebt, dass Menschen in ihrem Smartphone vertieft sind und nicht mit dem Gegenüber kommunizieren, sondern mit dem Handy“, ergänzt die Fachfrau.

Laut Senger besteht ein hohes Suchtpotenzial, denn die Kommunikation erfolgt durch einen Einwegkanal. Die Nutzer hätten demnach die Möglichkeit von Thema zu Thema springen, ohne Widerworte zu hören oder sich selbst reflektieren zu müssen, was jedoch Konflikte innerhalb einer Beziehung verursachen könne.

„Solange dies jedoch in Maßen geschieht und dies die reale Kommunikation nicht ersetzt, sondern lediglich ergänzt, ist es unbedenklich“, schließt die Therapeutin ab.

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