Liebe auf den zweiten Blick

Vor allem Jüngere glauben daran

„Tausendmal berührt…“ – dass sich auch nach langer Zeit plötzlich ein Kribbeln auftun kann, belegt eine neue Studie der Online-Partnervermittlung ElitePartner: Demnach hat sich jeder Dritte schon einmal in jemanden verliebt, den er anfangs nicht attraktiv fand. Und die Mehrheit der Befragten ist zudem überzeugt, dass sich Liebe oft erst auf den zweiten Blick entwickelt.

Jeder dritte Single hat sich bereits in jemanden verliebt, den er auf den ersten Blick nicht attraktiv fand. Interessant: Während 36 Prozent der Frauen dieses Phänomen erlebten, ist es bei den Männern nur jeder Vierte.

56 Prozent der Singles sind der Ansicht, dass sich Liebe oft erst auf den zweiten Blick entwickelt. Erstaunlicherweise nimmt diese Einstellung mit dem Alter ab: Während 59 Prozent der 18 bis 29jährigen der langsamen Liebe eine Chance geben, ist es bei den 45 bis 54jährigen nur noch jeder Zweite.

„Bei Liebe, die erst nach längerem Kontakt entsteht, zählen andere Kriterien als beim ersten Blick“, erläutert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner. „Während bei Letzterem meist äußere Reize die Gefühle auslösen, wird die Anziehung auf den zweiten Blick vor allem durch Persönlichkeit, Charme und Esprit gesteuert.“ Ihr Rat: „Auch wenn vieles Typsache ist und situationsabhängig, ein zweiter Blick lohnt meist! Brechen Sie den Kontakt nicht nach dem ersten Date ab, nur weil der Blitz nicht eingeschlagen ist. Treffen Sie sich ruhig ein zweites Mal, wenn es ganz unterhaltsam war.“

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