Wie intelligent sind Hunde und Katzen ?

Viele Tierhalter sind sich einig, dass ihre vierbeinigen Lieblinge herausragende Eigenschaften besitzen und zu erstaunlichen Denkleistungen fähig sind. Da gibt es Katzen, die sich Türen öffnen, Hunde, die auf Kommando das richtige Spielzeug nach Namen bringen können und vieles mehr. Beim Menschen spricht man von verschiedenen Formen der Intelligenz und versteht darunter musische, sprachliche, mathematische und naturalistische Begabungen ebenso wie bildlich-räumliches Verständnis oder sozialen und emotionalen Verstand. Auch ist bei unseren Tieren eine Zuordnung ihrer Leistungen und ihrer Begabungen in die unterschiedlichen Bereiche möglich.

Emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz

Der Hund begleitet den Menschen seit Jahrtausenden und nimmt so eine Sonderstellung unter den Tieren ein. Sein hervorstechendes Sozialverhalten ermöglicht es ihm, sich auf den Tierhalter und die von ihm gegebenen Umweltbedingungen einzustellen und so individuell verschiedenartige Bindungen zu entwickeln. Hunde können die Gefühle ihres Menschen ausgezeichnet deuten und wissen immer, wie es um das Wohlbefinden von Frauchen oder Herrchen steht. So tritt der beste Freund des Menschen bei übler Laune den Rückzug an, tröstet in traurigen Situationen oder animiert bei ausgelassener Stimmung übermütig zum Spiel.

Bemerkenswerte Gedächtnisleistungen

Katzen orientieren sich an optischen und akustischen Reizen. Sie achten dabei vor allem auf vertraute Geräusche und Bewegungen. Dadurch wird im Gehirn ein so genanntes Hörbild abgespeichert, welches eine Orientierung auf ein bestimmtes Ziel über größere Entfernungen ermöglicht. Dieses Audio-Visuelle Gedächtnis würde erklären, dass Katzen über weite Strecken wieder nach Hause finden können. Tiere mit Freilauf verbuchen reinen Wohnungskatzen gegenüber einen Vorteil. Sie kennen das Revier mit allen markanten Hörbildern und finden sich folglich leichter zurecht.

Das ABC des Lernens

Hunde lernen sowohl durch das Verknüpfen von Aktionen und Situationen als auch durch Versuch und Irrtum. Sie zeigen ein verfeinertes Anpassungsvermögen und können Gesetzmäßigkeiten von Handlungsabläufen erkennen. Die geistige Flexibilität erlaubt es Hunden auch neue, nie durchgespielte Situationen zu erfassen.

Katzen lernen am besten durch Nachahmung oder durch Beobachtung, Sind Zuschauer und Vorbild miteinander verwandt, so ist der Lernerfolg garantiert. Nicht nur das Jagen, sondern auch den Gebrauch der Katzentoilette erlernen Kätzchen schon in Mamas Schule.

Spielen macht schlau!

Spielsachen, die die geistige Fitness unterstützen oder den Bewegungsdrang fordern, stehen bei Vierbeinern an oberster Stelle der Beliebtheitsskala. Besonders gefragt sind Intelligenzspiele für Hunde, die aus einigen Ebenen mit Einbuchtungen oder Boxen bestehen, in denen Trockenfutter-Kroketten versteckt werden. Durch Erschnüffeln und gezieltes Drehen wird die begehrte Beute gefunden und bei einem Erfolgserlebnis, verstärkt durch menschliches Lob, kommt besondere tierische Freude auf.

Während unsere Hunde ihre Menschen großteils auf Schritt und Tritt begleiten dürfen, kommt bei den zuhause bleibenden Stubentigern schnell Langeweile auf. Auch hier ist vorgesorgt: Spielsachen nach dem „Stehaufmännchen-Prinzip“ oder Objekte, die um eine Basisstation kreisen, lassen sich immer wieder von neuem erjagen und modernste Spielcenter regen die Sinne an. Doch das schönste Spielzeug kann Ihre tägliche Beschäftigung mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze nicht ersetzen. Auch sind die Lern- und Intelligenzleistungen Ihres vierbeinigen Lieblings umso beeindruckender, je mehr Zeit und Liebe Sie in die Mensch-Tier-Beziehung investieren!

Quelle: Webheimat.at

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