Die große Liebe – GIbt es sie?

Am 14. Februar ist Valentinstag. Viele Singles haben jedoch den Glauben an die große Liebe fast verloren. Sie stehen Beziehungen eher rational gegenüber. In der größten Singlestudie Deutschlands untersuchte die Online-Partnervermittlung ElitePartner die Einstellungen von knapp 10.000 Singles.

Wunsch- versus Realitätsdenken

56 Prozent der Singles wünschen sich eine lebenslange Partnerschaft. Gleichzeitig hält knapp jeder Zweite lebenslanges Verliebtsein für unrealistisch. „Der Wunsch nach einer großen Liebe ist vorhanden, wird aber durch eine, häufig auf eigenen Erfahrungen beruhende, realistische Einschätzung relativiert“, sagt Diplom-Psychologe Volker Drewes, der das Matching für ElitePartner entwickelte. „Wir trennen uns heute schneller und haben eher Lebensabschnittspartner als eine einzige Beziehung.“

Je älter, desto realistischer

Während nur 39 Prozent der 18-29jährigen das lebenslange Verliebtsein für unrealistisch halten, sind es bei den über 55jährigen 58 Prozent.

Arbeit statt Romantik

80 Prozent der Singles sind überzeugt, dass Beziehungsglück vor allem von realistischen Erwartungen und gemeinsamer Konfliktbewältigung abhängt.

Innere Werte statt Schmetterlinge

Gemeinsame Interessen sind wichtiger als Schmetterlinge im Bauch – davon ist jeder Zweite überzeugt. Besonders Akademiker und über 55jährige teilen diese Ansicht. „Die sogenannten Schmetterlinge spielen bei der ersten Anziehungskraft eine Rolle“, erläutert Drewes. „Bei langfristigen Beziehungen stehen innere Werte im Vordergrund.“

Hollywood verzerrt Beziehungserwartungen

59 Prozent der Singles denken, dass die Medien zu hohe Erwartungen an die Liebe schüren. Stimmt, sagt der ElitePartner-Psychologe: „Romantische Komödien hören beim happy end auf. Wie das Paar den Alltag nach einigen Beziehungsjahren meistert, wird verschwiegen.“

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