Fernseher im Schlafzimmer ist ein Lustkiller

Getrennte Betten sollen das Sexleben ankurbeln

Der Fernseher ist nach Ansicht von Experten der Lustkiller Nummer Eins im Schlafzimmer. „Wenn die Glotze erstmal läuft, ist die Aufmerksamkeit des Mannes für die Partnerin gleich null. Sex erscheint vielen da nur als unnötige Anstrengung“, erklärt die Hamburger Designerin Carmen Breuker (41) in einem Gespräch mit dem  Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“. Die Spezialistin veranstaltet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und Kollegen Steffen Gill (43) Seminare, in denen sie aufzeigen, wie man sein Schlafzimmer optimal gestaltet.

Ihr Urteil über den Stand der Dinge in den Schlafgemächern ist vernichtend: „Wir leben teilweise noch in einer Schlafzimmerkultur der 50er- und 60er Jahre. Das Schlafzimmer ist ein Tabu-Ort: ein Raum, der nur zum Schlafen da ist. Und Sex? Das ist was Schlüpfriges, denken viele, darüber redet man nicht, man macht’s höchstens mal.“
Die desolate Situation der Schlafzimmer beginnt schon bei dem vielfach offenbar obligatorischen, gemeinsamen Bett. „Viele denken, wenn ein Paar in getrennten Betten schläft, läuft in der Beziehung etwas falsch. Das ist totaler Quatsch“, sagt Carmen Breuker und betont: „In getrennten Betten schläft man viel besser, und wenn man Lust aufeinander hat, kann man sich doch gegenseitig ins Bett einladen.“ In jedem Falle sollte es immer zwei Schlafmöglichkeiten in einer Wohnung geben – und sei es eine Schlafcouch im Wohnzimmer. „Das fördert die Partnerschaft und das Sexleben“, erklärt die Designerin.

Quelle: news aktuell

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