Nach dem Urlaub mit dem Hund zum Tierarzt

In vielen Reiseländern lauern Krankheitserreger, die Vierbeiner das Leben kosten können. Deshalb sollten Urlauber nach den Ferien ihre Tiere untersuchen lassen.

Vor allem im Mittelmeerraum kursieren Infektionskrankheiten, die für Hunde äußerst gefährlich sind. Übertragen werden diese Erkrankungen vornehmlich durch Insekten wie Sandmücken und Zecken. Die Krankheitsanzeichen sind zunächst unspezifisch. Abgeschlagenheit, Fieber und Fressunlust können erste Hinweise auf eine Ansteckung geben.

Tierärztin Dr. Tina Kugler erklärt: „Bei einigen dieser so genannten Reisekrankheiten treten die Symptome lange nach der Infektion auf. In frühen Stadien sind diese Erkrankungen meist noch beherrschbar. Wird die Diagnose dahingegen gestellt, wenn schon Krankheitsanzeichen offensichtlich sind, wird die Behandlung viel schwieriger. Daher sollten Tiere, die mit ins Ausland gereist sind, nach der Rückkehr untersucht werden. Der optimale Zeitpunkt ist etwa sechs Wochen nach der Heimreise. Vorher sind die Erreger unter Umständen noch gar nicht nachweisbar. Durch die Untersuchung kann eine potentielle Infektion früh erkannt und somit auch erfolgreich therapiert werden.“

Durch geeignete Prophylaxemaßnahmen, die vor allem die Insekten als Überträger dieser Krankheiten vom Tier fern halten, kann das Risiko einer Ansteckung minimiert werden. Einhundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht möglich. Daher sollte jeder Tierbesitzer vor einer Reise genau abwägen, ob er das Tier dieser Gefahr aussetzt oder es besser in guter Obhut zuhause lässt.

Quelle: DTHW

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