Kriterien für die Auswahl der richtigen Hundeschule

Tipps zum Hunde-Schulbeginn
Der Schulstart im September trifft auch viele vierbeinige SchülerInnen. Hundeerziehung ist für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Hund sehr wichtig. Doch aufgrund des vielfältigen Angebotes fällt die Entscheidung für die geeignete Hundeschule bzw. die/den geeigneten Hundetrainer/in oft schwer. Dass Hundeschulen, die mit körperlicher Bestrafung (z.B. Nackenfellschütteln, Niederwerfen) arbeiten, nicht in Frage kommen, liegt auf der Hand. Doch will man eine hundegerechte und gute Erziehung für den eigenen Hund, dann gilt es Einiges zu beachten.

Eine Schnupperstunde besuchen

Tierfreundliche Hundeschulen haben nichts dagegen, wenn interessierte Hundehalter/innen bei einer Trainingseinheit zusehen wollen. Am besten ist es, bei diesem Erstbesuch den eigenen Hund nicht mitzunehmen.

Grundsätzlich gilt, dass Hunde (wie Menschen) eine positive Lernatmosphäre benötigen, um bestimmte Verhaltensweisen nachhaltig zu erlernen. Daher ist auf eine ruhige und entspannte Umgebung zu achten. Außerdem erfüllen gute Hundeschulen folgende Kriterien: Es wird mit positiver Motivation (Lob und Belohnung) gearbeitet und großer Wert auf Kommunikation mittels Körpersprache gelegt. Die Übungen werden immer schrittweise aufgebaut – dazwischen gibt es ausreichend Pausen, in denen sich Mensch und Tier entspannen können.

Wie auch beim Menschen ist das Verhältnis von „Klassengröße“ pro Trainer/in wichtig, das bei höchstens sechs Hunden liegen sollte. Optimal ist eine Gesamtgruppengröße von maximal zwölf Hunden. Die Hunde innerhalb einer Gruppe sollten auf etwa demselben Ausbildungsniveau sein und bekommen vor Beginn der Trainingsstunde die Möglichkeit, miteinander Kontakt aufzunehmen (sich begrüßen bzw. kennenlernen). Professionelle Trainer/innen akzeptieren, wenn ein Hund-Mensch-Team eine Übung nicht machen kann bzw. möchte.

Wiener Hundeführschein

Unabhängig davon, wo man seinen Hund ausbildet bzw. ausgebildet hat, bietet die Stadt Wien allen Hundehalter/innen die Möglichkeit, den Wiener Hundeführschein zu absolvieren und dafür einmalig von der jährlichen Hundeabgabe befreit zu werden. Bei der freiwilligen Prüfung zeigen die Hundehalter/innen, dass sie das Verhalten ihres Hundes auf konkrete Alltagssituationen bezogen richtig einschätzen können. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter www.tieranwalt.atund www.natuerlich.wien.at.

Quelle: Tierschutzombudsstelle Wien

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