Auch ältere Hunde können noch umlernen

Erziehungsprobleme bei Haustieren verlangen Geduld
Haben sich bei einem Hund Erziehungsprobleme eingeschlichen, gelingt es auch lange nach dem Welpenalter noch, ihm diese abzugewöhnen. Dazu müssen Herrchen oder Frauchen sich aber in die Seele des Tieres hineinversetzen. „Wichtig ist, das Tier artgerecht zu behandeln“, erklärt die Tierpsychologin Elisabeth Krause. Beim Hund heißt dies, dass der Besitzer die Rolle des Rudelführers annimmt. Dazu muss er natürlich lernen, wie ein Hund sich im Rudel
verhält. Ratgeber-Literatur, Hundeschulen und bei hartnäckigeren Problemen auch ein Tierpsychologe helfen, zu analysieren, warum Bello etwa zu ängstlich ist, beißt oder an unpassenden Stellen sein Geschäft erledigt.

Einer repräsentativen Umfrage zufolge sehen vier von fünf Haustierbesitzern den Vierbeiner als „wichtiges Familienmitglied“ an, das „sie wirklich verstehen kann“. Umgekehrt sollte das eben auch der Fall sein: Seinen Hund muss man verstehen. Dann lernt er verblüffend gut.

Quelle: SR

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