Auch Hunde fressen und trinken im Sommer anders

Da sind Haustiere den Menschen sehr ähnlich: Im Sommer essen sie meist weniger als im Winter. Bei glühender Hitze hat eben niemand Heißhunger, dafür aber umso größeren Durst. Was im Sommer zu beachten ist, damit Hunden nicht die Freude am Fressen vergeht, haben die Tierärzte der Fachmarktkette Fressnapf zusammengefasst:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten belasten den Organismus weniger als ein üppiges Mahl. Füttern Sie im Sommer deswegen am besten frühmorgens und am Abend, wenn die Temperaturen erträglich sind.
  • Auch Welpen, die noch mehrere Mahlzeiten täglich bekommen sollen, sollten Sie nur in den kühleren Tageszeiten füttern und auf die Mittagsmahlzeiten vorübergehend verzichten.
  • Frisch- oder Feuchtfutter verdirbt im Sommer schnell und verbreitet dann unangenehmen Geruch. Außerdem zieht es Fliegen und anderes Ungeziefer an. Solches Futter sollten Sie daher nie lange im Napf stehen lassen und eher in kleinen Portionen reichen. Als Ergänzung oder Ersatz eignet sich Trockenfutter, das auch mal mehrere Stunden oder Tage im Napf übersteht.
  • Achten Sie auf einen sauberen Futternapf: Um üble Gerüche durch Nassfutter zu vermeiden, entfernen Sie Reste umgehend und reinigen Sie den Napf. Das Gleiche gilt übrigens auch für den Wassernapf vor jedem Auffüllen.
  • Futter aus dem Kühlschrank ist tabu! Auch wenn Sie Frisch- oder Nassfutter-Reste dort aufbewahren, sollten Sie sie erst verfüttern, wenn sie Zimmertemperatur erreicht haben. Das sorgt nicht nur für besseren Geschmack, sondern verhindert auch Verdauungsprobleme.
  • Zimmerwärme ist auch fürs Wasser geboten: Es darf nicht zu kalt sein. Eiskaltes Wasser aus dem Kühlschrank schlägt auf den Magen und bewirkt statt einer Abkühlung das Gegenteil, weil Ihr Tier seine Körpertemperatur nach oben korrigiert.
  • An frisches Trinkwasser muss Ihr Tier jederzeit herankommen – das ist gerade in der heißen Jahreszeit überlebensnotwendig. Hunde brauchen pro Kilogramm Körpergewicht zwischen 60 und 80 Milliliter pro Tag. Bei mittelgroßen Hunderassen sind das knapp ein Liter, bei großen Rassen anderthalb bis zwei Liter am Tag. Stellen Sie für Trinkmuffel am besten mehrere Näpfe oder spezielle Trinkbrunnen bereit.

Quelle: pts

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Springe zur Werkzeugleiste