Viele Haustiere sind zu dick

Etwa 30 % der Kleintiere leiden an Übergewicht. Bewegungsmangel und falsche Ernährung führen ähnlich wie beim Menschen zur Fettleibigkeit. Nicht nur Hunde und Katzen werden von ihren Haltern oft im Übermaß gefüttert, auch Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel leiden an den Folgen ihres Übergewichtes.

Tierärztin Dr. Tina Hölscher von „Aktion Tier“ klärt auf, was das für Folgen haben kann: „Übergewichtige Tiere neigen zu Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen. Durch das hohe Körpergewicht werden die Gelenke stark belastet. Im Alter entwickeln sich schmerzhafte Arthrosen. Narkosen werden von dickeren Tieren schlecht verkraftet. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt proportional zur Körpermasse. Generell hat ein übergewichtiges Tier eine geringere Lebenserwartung.“

„Aktion Tier“ rät Tierbesitzern daher darauf zu achten, ihr Tier nicht zu mästen und es ausreichend zu bewegen. Die Rippen müssen bei jeder Tierart noch zu ertasten sein. Wenn man sie nicht mehr oder nur mit Mühe fühlt, ist das Tier zu dick. Muss ein Tier abnehmen, sollte das langsam erfolgen, sonst kann der Stoffwechsel entgleisen. Dazu muss der Tierhalter die tägliche Futterration optimieren. Zum einen muss streng darauf geachtet werden, dass das Futter für die jeweilige Tierart geeignet ist. Zum anderen muss die Futtermenge angepasst werden. Soll das Tier abnehmen, darf nur entsprechend reduziert gefüttert werden. Dies erfolgt am besten in Absprache mit einem Tierarzt. Über ihn oder über den Fachhandel können Tierbesitzer auch bestimmte Diätfuttermittel speziell für Tiere erwerben. Besser ist es natürlich, schon im Vorfeld die tierische Kost entsprechend anzupassen.

Quelle: Aktion Tier

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