Was geht in unserem Körper vor, wenn wir uns verlieben?

Mit Neurotransmittern und der richtigen Einstellung klappt’s

Egal, ob Schmetterlinge, Flugzeuge oder ein unaufhörliches Kribbeln im Bauch – diese Gefühle sind ein Hinweis auf „Verliebtsein“. Jeder kennt dieses Gefühl, aber wie kommt es dazu und was genau geht in unserem Körper vor, wenn wir uns verlieben? Die deutsche Online-Partnerbörse FriendScout24 hat sich das schönste aller Gefühle gemeinsam mit Professor Dr. Hassebrauck, Sozialpsychologe an der Universität Wuppertal, einmal genauer angesehen.

Wer passt zu mir?: Das Geheimnis der erfolgreichen Partnerwahl Vor allem, wenn die ersten Sonnentage den Frühling einläuten, ist doch das Schönste, was einem passieren kann, sich zu verlieben. Physiologisch sind es vor allem die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Endorphin, die uns das tolle Glücksgefühl des Verliebens vermitteln. Diese drei Hormone sind körpereigene Stoffe und sind auch bekannt als Glückshormone. Sie führen dazu, dass der Körper auf Hochtouren läuft. Man hat plötzlich das Gefühl, weniger Schlaf zu benötigen und auch der Appetit reduziert sich durch den Hochleistungszustand des Körpers. Neben der unglaublichen Energie, die man spürt, ist sich verlieben also auch noch die angenehmste Diät der Welt.

Diese Veränderungen im Körper zaubern aber nicht nur ein Lächeln auf das Gesicht, sondern haben auch einen funktionalen Hintergrund. „Sie motivieren Menschen dazu, sich als Paar zu binden und aufeinander einzugehen und legen somit die Basis für eine funktionierende Beziehung. Außerdem befähigen uns diese Emotionen dazu, auch einmal über die Fehler des anderen hinwegzusehen“, so Professor Dr. Hassebrauck. Liebe macht also doch in gewisser Weise blind.

Wichtigster Ausgangspunkt für das schönste aller Gefühle ist laut Prof. Dr. Hassebrauck die persönliche Situation, in der sich ein Mensch gerade befindet. Wenn man nicht bereit ist, sich zu verlieben, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht passieren. Daher ist „spontanes“ Verlieben, also Liebe auf den ersten Blick, auch eher selten. In den überwiegenden Fällen kennt man die Person bereits seit einiger Zeit, verliebt sich aber erst dann, wenn die Gesamtsituation auch passt. Hierbei handelt es sich um die kognitive Komponente des Verliebens. „Daneben ist eine gemeinsame Grundeinstellung entscheidend. Neben dem Aussehen zählt also vor allem die sprichwörtlichgemeinsame Wellenlänge. Und die erkennt man nun mal nicht innerhalb weniger Sekunden“, erklärt der Sozialpsychologe.

Mit der Bereitschaft und dem Wunsch sich zu verlieben, steht den Frühlingsgefühlen mit Kribbeln, Schmetterlingen und Flugzeugen im Bauch nichts mehr im Weg. Ob man sich im Park, im Club oder über eine Online-Partnerbörse auf die Suche begibt, spielt dabei keine Rolle.

Quelle: news aktuell

 

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