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Wandern kann auch für Hunde interessant sein
Der Aufenthalt
in der freien Natur ist ein idealer Ausgleich zum Berufsalltag und stärkt die
Gesundheit. Und auch Hunde freuen sich über ausgedehnte Ausflüge auf vier
Pfoten.
"Grundsätzlich kann man mit jedem Hund auf Wanderschaft gehen",
weiß Heiko Kühr, Tourenführer und Autor des Buches "Trecking mit Hund" (Conrad
Stein Verlag). "Aber Hundehalter sollten die
Eigenschaften ihres Vierbeiners sehr gut kennen, etwa ob er körperlich
fit ist, wie er sich anderen Tieren gegenüber verhält oder ob er unter
Höhenangst leidet." Diese Aspekte sind wichtig für die Tourenplanung, denn auf
einigen Strecken heißt es z.B. Hindernisse wie Steigleitern und Hängebrücken zu
überwinden.
Geeignete Ausrüstung
erleichtert Mensch und Tier die Wanderung:
- "Booties, also kleine Socken,
schützen die Hundepfoten vor Verletzungen", erläutert Kühr. "Bewährt haben sich
solche aus Fleece, die ein besonders natürliches Laufgefühl vermitteln." Für den
Fall, dass der Hund sie mal verliert, sollten Herrchen oder Frauchen immer
mindestens zwei Ersatzsätze dabeihaben.
- Mit einer Packtasche, die wie ein
Geschirr auf dem Rücken befestigt wird, kann der
Hund sein eigenes Futter tragen und somit die Last des wandernden
Zweibeiners verringern. "Allerdings sollte der Hund langsam an die Tasche und
das zusätzliche Gewicht gewöhnt werden", so Kühr. Nach erfolgreichem Training
kann der Vierbeiner ca. ein Viertel seines eigenen Gewichts tragen.
- Auch eine Reiseapotheke für Mensch
und Hund gehört ins Wandergepäck. Hirschtalgcreme oder Vaseline schützen die
Pfoten des geliebten Vierbeiners. Eine Pinzette eignet sich zum Entfernen von
Splittern oder Dornen.
Wichtig: Im Vorfeld zum gemeinsamen Wandervergnügen sollten sich
Hundehalter über regionale Bestimmungen zu Leinen- und Maulkorbpflicht informieren. Bei
Touren ins Ausland sind zudem die Einreisebestimmungen anderer Länder zu
beachten.
Quelle: news aktuell
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