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Singlebörsen im Test : Wo wartet das Herzblatt?
26.02.2009
Allein in Österreich sind etwa 600.000 Personen bei Online-Partneragenturen oder Singlebörsen registriert - und damit fast die Hälfte aller alleinstehenden Österreicherinnen und Österreicher.
Während man bei Gratis-Singlebörsen selbst auf die Suche geht, bekommt
man bei Partneragenturen Vorschläge gegen Bezahlung. "Konsument" hat 12
marktbedeutende Online-Partneragenturen und Singlebörsen näher unter
die Lupe genommen. Fazit: Der Großteil schneidet "gut" ab. Weiters: Für
ein gutes Testergebnis ist die Unternehmensgröße nicht ausschlaggebend
und auch Gratis-Dienste können mit kostenpflichtigen Angeboten durchaus
mithalten. Auch beim Datenschutz überzeugen die Anbieter in der Regel.
Ob
man die Liebe im Internet findet, kann der Test zwar nicht zeigen. Sehr
wohl aber lassen sich objektive Kriterien wie die Zahl der
Partnerangebote, die Handhabung der Homepage oder die Kosten
überprüfen. Bei jenen Anbietern, die Partnervorschläge übermitteln, ist etwa die Anzahl der Kontakte relativ ähnlich: 15 bis 20 Vorschläge in einem Zeitraum von zwei Wochen nach Anmeldung. Beim Kostenvergleich
zeigen sich hingegen schon größere Unterschiede. Bei einem
Drei-Monats-Vertrag können die Gesamtkosten zwischen Null und rund 165
Euro liegen. Ärgerlich ist zum Teil die Geheimniskrämerei über die
Kosten: Auf der Internetseite sind die entsprechenden Hinweise meist
gut versteckt. Oft muss man sich anmelden oder sogar erst einen Test
absolvieren, ehe man Genaues dazu erfährt. Die Singlebörsen
sind hingegen meist kostenlos, allerdings muss man selbst auf die Suche
gehen. Verglichen mit den kostenpflichtigen Agenturen können sie aber
insgesamt mithalten.
Bezüglich Datensicherheit
können alle Testkandidaten großteils überzeugen. So muss beispielsweise
die eigene E-Mail-Adresse nicht weitergegeben werden, um andere User zu
kontaktieren. Dazu gibt es spezielle Dienste wie interne Mailsysteme
oder Chatrooms. Prinzipiell in Ordnung sind auch die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen. "Dennoch sollte man auf Klauseln achten, die die
Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte, zum Beispiel für
Werbezwecke, erlauben würden und gegebenenfalls nicht zustimmen", rät
"Konsument"-Experte Walter Hager.
Wie aber erkennt man eine gute Online-Partneragentur?"Sie
sollte unter anderem für Rückfragen und bei Problemen immer leicht
erreichbar sein - am besten per E-Mail oder Telefon, nicht aber mittels
einer Mehrwertnummer wie etwa 0900 oder 0910. Schon auf der Startseite
sollte auch ein Link zu den Geschäftsbedingungen und Kostenangaben zu
finden sein. Wenn nicht, ist Vorsicht angebracht", weiß Hager.
Alle Informationen zum Test gibt es ab dem 26. Februar im März-"Konsument" und ab sofort auf der Konsument-Webseite.
Quelle: VKI
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