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Neue Studienergebnisse zur Intelligenz der Hunde
28.08.2007
Was Hundebesitzer immer schon wussten, ist nun auch wissenschaftlich
bewiesen: Hunde sind klüger als wir denken. Sie unterscheiden zwischen
dem Ziel einer Handlung und der Handlung an sich.
Hunde können zwischen sinnlosem und zielgerichteten Verhalten unterscheiden
und ihr eigenes Verhalten danach ausrichten, zeigt eine Studie der
Kognitionsbiologin Dr. Friederike Range (Dept. für Neurobiologie und
Kognitionsforschung, Universität Wien) in der jüngsten Ausgabe des
österreichischen Hunde-Fachmagazines WUFF (09/2007).
Erstaunlicherweise
gleichen die Ergebnisse der neuen Studie über Wahrnehmung und
selektives Verhalten von Hunden denen einer Studie an Kindern, die 2002
vom Kinderpsychologen György Gergely veröffentlicht wurde. Gergely wies
nach, dass Kleinkinder nicht wahllos
das Verhalten einer anderen Person nachahmen, sondern sehr wohl bereits
deren Ziele beurteilen bzw. einschätzen und ihr Verhalten danach richten.
Die Imitation ist eine wichtige Form des Erlernens komplexer
Verhaltensmuster in kurzer Zeit, die bisher nur Menschen zugeschrieben
wurde. Die im Tiermagazin WUFF im Detail präsentierte Studie von Dr.
Range zeigt überraschender Weise, dass auch Hunde ein solches Verhalten aufweisen: Sie imitieren ein Verhalten nämlich nur dann, wenn es ihnen sinnvoll erscheint.
Der
Herausgeber des Hundefachmagazins WUFF, der Mediziner Dr. Hans Mosser,
sagt dazu: "Die Studie beweist, dass Hunde zwischen dem Ziel einer
Handlung und der Handlung an sich unterscheiden, also ein selektives Wahrnehmungsvermögen
haben, wie es bisher nur Menschen zugeschrieben wurde. Diese Ergebnisse
korrelieren mit anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen, nach denen Hunde zwischen unterschiedlichen Strategien bewusst auswählen.
Voraussetzung für die Entwicklung solcher Fähigkeiten sind natürlich
die artgerechte Aufzucht und Erziehung des besten Freundes des Menschen.
Quelle: WUFF
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