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Die richtige Strategie bei der Partnersuche
Millionen Singles aller Alters- und Bevölkerungsgruppen sind im Internet auf
der Suche nach einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin. Doch wie flirtet
man im Netz am besten? Welche Strategien verfolgen die Singles, um aus Millionen
Möglichen die vielversprechendsten Beziehungskandidaten herauszufiltern? Diesen
Fragen ist die Partneragentur PARSHIP in einer Umfrage nachgegangen. Die meisten suchen ihr Glück im Multi-Flirt Die größte Gruppe unter den Singles bilden mit rund 70 Prozent die
Multi-Flirter. Sie setzen auf parallele Kontakte mit mehreren Flirtpartnern
gleichzeitig: Schließlich stelle sich online wie offline erfahrungsgemäß der
eine oder andere Flirt als Niete heraus, finden 36 Prozent der Singles. Man rede,
meinen 25 Prozent, auf Partys ja auch nicht nur mit einem/einer. Dass sich die
Zahl der Parallelkontakte im Rahmen halten sollte, meinen nur fünf Prozent,
allerdings seien bis zu fünf Kontakte auf einmal "gut zu schaffen". Sehr
effizienzorientiert hingegen gehen weitere vier Prozent der Singles vor: Sie
lassen "keine Kontaktmöglichkeit ungenutzt", damit sich der Erfolg möglichst
schnell einstellt. Mono-Flirter hoffen auf hohes Flirtniveau Relativ groß ist mit 30 Prozent aber auch die Gruppe der Mono-Flirter. Ein
Teil dieser Singles, die sich bewusst auf den Kontakt mit nur einem Favoriten
zur gleichen Zeit beschränken, tut dies, damit der Austausch nicht allzu seicht
wird oder weil die parallele 2 / 3 Korrespondenz mit mehreren Flirtpartnern
schlicht zu anstrengend ist (17 Prozent). Andere setzen vor allem wegen
moralischer Bedenken auf nur eine Online-Bekanntschaft zur gleichen Zeit (13
Prozent). Experten-Tipp: Der Multi-Flirter fährt besser, sollte aber wissen, wann
Schluss ist Sabine Wery v. Limont, Psychologin bei PARSHIP, wird bei ihrer Tätigkeit als
Single-Coach immer wieder nach der besten Flirtstrategie gefragt. Sie rät davon
ab, sich auf den einen Kontakt zu beschränken: "Es gehört einfach zur
Partnersuche, sich nach mehreren Seiten umzusehen und nette Leute kennen zu
lernen, egal ob im Internet oder offline. Die Zahl der Kontakte sollte aber
überschaubar sein, damit man sich bei jedem Kontakt voll auf sein jeweiliges
Gegenüber konzentrieren kann." Denn schließlich, so die Expertin, sei der
Online-Flirt für die meisten Singles weder nur Spaß noch Selbstzweck, sondern
mit dem ernsthaften Wunsch nach einer neuen Beziehung verbunden. Für wenig viel versprechend hält die PARSHIP-Expertin daher die Strategie,
dutzende Kontakte über Wochen mit Standardtexten abzufertigen. "Wer das tut, hat
kaum eine Chance auf ein ernsthaftes Kennenlernen. Die Substanz fehlt, der
Überblick geht schnell verloren, die Gefahr, Flirtpartner zu verwechseln, ist
groß." Bei allem Spaß am Flirten "Wer wirklich auf der Suche nach der oder dem
Richtigen ist, muss wissen, wann er mit dem mehrgleisigen Flirten aufhören
muss." Hat es einmal richtig gefunkt, ist das nicht schwer: Das Interesse an den
anderen Kontakten verschwindet meist ganz von selbst. Spätestens aber wenn das
erste Verliebtsein Beziehungscharakter annimmt, ist es an der Zeit, sich von den
anderen Flirtpartnern zu verabschieden. Quelle: Parship.at
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