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Liebeskummer : Leiden Männer mehr als Frauen ?
"Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling, schade um die Tränen in der
Nacht ..." hieß es in einem Schlager der Sechziger Jahre. So banal die
Botschaft klingt, so schwer fällt es uns, sie tatsächlich zu
beherzigen, wenn es uns trifft. Liebeskummer kann manchmal eine
schlimme Krankheit sein mit Symptomen wie Leistungsabfall,
Appetitlosigkeit und Depressionen.
Warum es manche mehr erwischt als andere,
hängt laut Diplom-Psychologin Lisa Fischbach davon ab, wie intensiv die
Liebe, bzw. Partnerschaft war und wie stark die Verletzung erlebt wird.
"Auch die Art und Weise der Trennung spielt eine Rolle, ebenso welche
Bewältigungsstrategien ein Mensch hat, mit Schmerz und Trauer
umzugehen."
Männern, so weiß die Psychologin, macht Liebeskummer meist mehr zu schaffen als Frauen."Das liegt nicht daran, dass verlassene Männer per se mehr leiden als
Frauen, sondern dass sie vom Ende der Beziehung meist stärker
überrascht werden." Während Frauen es früher wahrnehmen, wenn es nicht
mehr rund läuft, verschließen Männer davor oft so lange die Augen, bis
sie von der Trennung völlig unvorbereitet getroffen werden. Lisa
Fischbach: "Wichtig sind in einer solchen Lebensphase enge Vertraute und Freunde, mit denen man Kummer und Schmerz teilen und über Ursachen und Folgen des traurigen Ereignisses sprechen kann."
Wer bereit ist, zu lieben, der macht sich auch verletzbar.
Wo Emotionen im Spiel sind, kann es immer passieren, dass Hoffnungen
enttäuscht und Gefühle zurückgewiesen werden. Die eine goldene Regel
gibt es leider nicht. Bei Liebeskummer hat wohl jeder eine Strategie
oder ein persönliches Geheimrezept für "wenn das Herz zu brechen
droht".
Quelle: ElitePartner
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