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Keine Zwiebeln für Hunde und Katzen
Lt. dem Deutschen Tierhilfswerk kann bereits der Verzehr einer mittelgroßen Zwiebel das Ende für einen Hund
mit einem Köpergewicht von fünf Kilogramm bedeuten. Dabei spielt es keine Rolle,
ob die Zwiebel gekocht oder roh verspeist wird. Zwiebeln, Knoblauch und andere
Gewächse der Pflanzengattung Allium sind toxisch für unsere Hausgenossen. Sie
enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen zum Platzen
bringen. In der Fachsprache nennt man das Hämolyse. Symptome sind blasse
Schleimhäute, schnelle Atmung, Zittern und flacher Puls. Erbrechen und Durchfall
können hinzukommen. Der Urin kann rotbraun verfärbt sein.
"Konnte der Tierhalter beobachten, dass sein Vierbeiner
bedenkliche Mengen Zwiebeln aufgenommen hat, sollte schnellst möglich eine
Tierarztpraxis aufsucht werden. Durch entsprechende Medikamente kann das Tier
zum Erbrechen gebracht werden, damit ist die Gefahr gebannt. Später kann meist
nur symptomatisch behandelt werden", so Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim
Deutschen Tierhilfswerk e.V..
Aufgeräumt werden muss in diesem Zusammenhang auch mit
dem Gerücht, mit Knoblauch könne entwurmt werden. Damit wird das Tier zum einen
seine Parasiten nicht los, zum anderen kann man es - wie oben erwähnt - richtig
krank machen.
Das Deutsche Tierhilfswerk weist außerdem daraufhin,
dass auch Avocados, Schokolade, Weintrauben und Rosinen nicht auf den Speiseplan
gehören, da sie für Haustiere schlicht giftig sind.
Quelle: Deutsches Tierhilfswerk
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