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Mit dem Hund auch bei Schlechtwetter spazieren gehen
Bei schlechtem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür! Das mag aus Sicht
des Menschen nachvollziehbar sein. Vierbeiner haben diesbezüglich zu Recht eine
andere Meinung. Sie brauchen ihren Auslauf, auch
bei ungemütlichen Witterungsverhältnissen.
Besonders alte Hunde
rosten schnell ein. Für sie ist regelmäßige und dabei wohl dosierte Bewegung
unerlässlich, egal wie schlecht das Wetter ist, erklärt Tierärztin Dr. Tina
Hölscher von der aktion tier e.V.. Wichtig ist jedoch, die Tiere nach dem Spaziergang abzutrocknen.
Ansonsten können sich auch Hunde erkälten. Dabei kann konventionell ein Handtuch
benutzt werden oder auch ein Fön zum Einsatz kommen. Fängt sich trotz allem ein
Vierbeiner eine Erkältung ein, darf der Besitzer mit Rotlicht aus
verbrennungssicherer Entfernung bestrahlen. Auf Hausmittel sollte jedoch verzichtet werden. Sie
wirken beim Tier anders als beim
Menschen.
Halten die
Erkältungssymptome an, muss der Tierhalter einen Tierarzt aufsuchen. Unbehandelt können sich
Atemwegsinfektionen auch bei Haustieren zu ernsthaften Lungenentzündungen
entwickeln.
Quelle: aktion tier
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