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Ein Hund braucht Kontakt zu Menschen und anderen Hunden
Er ist der beste Freund des Menschen, doch im hektischen Alltag kommt er oft zu
kurz: Ein Hund braucht Zeit und viel
Auslauf. Geht der Mensch nicht ausreichend auf diese Bedürfnisse ein,
entwickeln die Tiere oft Verhaltensstörungen. "Viele Probleme mit aggressiven oder ängstlichen Hunden
können durch eine artgerechte Haltung vermieden werden", sagt Martina
Schnell, Heimtier-Expertin bei VIER PFOTEN.
Hunde sind Rudeltiere, soziale Kontakte zu
Artgenossen sind entscheidend für ein glückliches und gesundes Hundeleben. Darum
sollten Hundebesitzer ihrem vierbeinigen Schützling so oft wie möglich Begegnungen mit anderen Hunden
ermöglichen. "Viele Hunde werden einzeln gehalten. Für sie ist es
besonders wichtig, mit Artgenossen zu spielen und zu toben", sagt Martina
Schnell.
Für Bewegung und Abwechslung sorgen tägliche Ausflüge. Wichtig
ist, dass der Mensch sich hierfür viel Zeit nimmt. "Kurze Gassi-Runden reichen nicht. Hunde
brauchen Gelegenheit, sich ausgiebig an ihrem Geruchsinn zu orientieren", sagt
Martina Schnell.
Vorsicht beim beliebten
Stöckchenspiel: "Das Spiel mit Ball oder Stöckchen belastet die Gelenke
des Hundes und kann seinen Bewegungsapparat schädigen", warnt Martina Schnell.
"Besser sind lange Spaziergänge, auf denen sich nette Hundehalter begegnen und
anfreunden können. So kommen Hund und Mensch voll auf ihre
Kosten.".
Grundsätzlich sollten sich Hundeliebhaber vor Anschaffung des
Tieres über die Bedürfnisse der jeweiligen
Rasse genau informieren.
Quelle: Vier Pfoten
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