
Heiße Tage : Kurzer Haarschnitt auch für den Hund
In Mitteleuropa leben immer mehr Hunderassen, die ursprünglich aus wesentlich
kälteren Regionen stammen. Man denke an Neufundländer oder Alaskan Malamuts. Das
Haarkleid dieser Tiere schützt effektiv vor eisigen Temperaturen in ihren
Heimatländern. Für Klimaverhältnisse in unserer gemäßigten Region ist es jedoch
ungeeignet.
Da Hunde jedweder Rasse zudem nicht schwitzen können,
sind ihre Fähigkeiten zur Thermoregulation begrenzt. Vermehrtes Hecheln und das
Aufsuchen kühler Plätze sind die einzigen Möglichkeiten, die Hunde ausschöpfen
können, um sich Erleichterung zu schaffen. Daher sind Schockzustände nach
Kollabieren des Kreislaufs während der Hitzeperiode keine
Seltenheit.
Dazu Tierärztin Dr. Tina Kugler: "Besonders älteren Tieren, die im Sommer ganz offensichtlich
Kreislaufschwierigkeiten haben, kann der Besitzer helfen, indem er das Fell
kürzt. Zu beachten ist hierbei lediglich, dass der Hund nach erfolgter Schur
nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird. Ansonsten können tatsächlich auch beim
Tier schwere Sonnenbrände die Folge sein!"
Scheren lassen kann man Hunde in einer Tierarztpraxis,
im Hundesalon oder nach entsprechender Einweisung durch einen Fachmann auch
eigenhändig Quelle: DTHW
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