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Hundewelpen müssen Eindrücke sammeln
Hundewelpen brauchen nach Expertenansicht Stress, um sich normal zu entwickeln.
"Wer seine Welpen in Watte packt und ihnen
negative Erfahrungen erspart, gibt ihnen keinen guten Start ins Leben",
sagt Frau Schöning, Fachärztin für Verhaltenstherapie von
Tieren.
Hundebesitzer sollten dem Tiernachwuchs ein breites Spektrum an
Umweltreizen bieten. Schöning empfiehlt, die Welpen mit in die U-Bahn oder ins
Einkaufszentrum zu nehmen. Wichtig sei auch der Kontakt zu möglichst vielen
Menschen.
In der so genannten Sozialisationsphase zwischen der 3. und 14.
Lebenswoche lernen die kleinen Hunde mit ihren Geschwistern den Umgang
mit Aggressionen, sagt die Hamburger Tierärztin. In dieser Zeit müssten sie auch
erfahren, wie Drohgebärden und Unterwerfungsgesten richtig eingesetzt werden.
Sonst könne es zu irreparablen
Entwicklungsstörungen kommen. "Was der Welpe in der Sozialisationsphase
nicht kennen lernt, wird ihm später zunächst Angst einflößen", sagt Schöning.
Und Angst sei bei Hunden zu 90 Prozent Ursache für Aggression.
Quelle: pedigree.de
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