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Hundeführerschein in Wien vorerst freiwillig
Die Vorbereitungen für den "Wiener Hundeführschein" sind schon voll
im Gange. Dieser Tage wurden die ersten Diplome an 19 HundeexpertInnen
überreicht: Nach erfolgreicher Absolvierung des von der
Tierschutzombudsstelle Wien veranstalteten Ausbildungslehrgangs haben
sie künftig die Berechtigung, die Prüfungen zum Wiener Hundeführschein
abzunehmen.
Die Stadt setzt beim Wiener Hundeführschein auf die Freiwilligkeit der HundehalterInnen, die auch belohnt wird: Wer mit seinem Hund freiwillig die Prüfung absolviert, erspart sich für ein Jahr die Hundeabgabe. Die Möglichkeit die Prüfung abzulegen, besteht für die Wiener HundehalterInnen ab Beginn des Jahres 2006. Bei auffälligen Hunden kann die zuständige Behörde den Wiener Hundeführschein künftig aber auch als Auflage vorschreiben.
Der
Wiener Hundeführschein ist Teil des umfassenden "Sicherheitspakets rund
um den Hund", dass das Aus für den "Freibiss" und die
Versicherungspflicht für ab 2006 neu geborene Hunde bringt. Statt
ausschließlich den Gehorsam des Hundes zu überprüfen stellt nun die "Alltagstauglichkeit" des Gespanns Hundehalter/Hund
einen wesentlichen Schwerpunkt dar. Wie reagiert der Hund auf Kinder?
Was tut der Hund, wenn ein Radfahrer dicht an ihm vorbeifährt? Wie
reagiert der Hund auf Artgenossen?
Der Wiener Hundeführschein wird vier Teile umfassen: Das theoretische Wissen des Hundehalters
wird mittels eines Multiple-Choice-Tests überprüft. Fällt das Ergebnis
positiv aus, stehen drei aufeinander aufbauende Praxis-Module auf dem
Programm. Darin werden der Umgang mit dem Hund, Gehorsam und vor allem das Verhalten des Hundes in typischen Großstadtsituationen überprüft.
Quelle: rk
Weitere Informationen zum neuen Hundeführerschein ab 1. Jänner 2006 finden Sie hier ...
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