|
 |

Was tun, wenn der Hund Angst hat?
Bello versteckt sich beim Donnergrollen eines
herannahenden Gewitters, Leo
flüchtet vor dem Staubsauger und Rex hasst es, alleine zu bleiben – Wenn unsere
vierbeinigen Gefährten sich im Alltag fürchten und wie Sie richtig darauf
reagieren!
Würden Sie Ihren Hund als furchtsam beschreiben? Kennen Sie diese Situationen,
in denen Ihr Hund plötzlich ängstliches Verhalten zeigt, vor
allem beim Kontakt mit fremden Personen, Kindern oder anderen Tieren, bei
ungewohnten Geräuschen und Lärm oder auch bei Autofahrten?
Angst und Unbehagen werden
von jedem Lebewesen subjektiv unterschiedlich empfunden, was wiederum auf
ererbte genetische Wesensmerkmale zurückzuführen ist. Bei
Hunden kommt charakteristischen Merkmalen, wie Geselligkeit, Aktivitätsgrad
und Bewegungsdrang, Spieltrieb und Lautäußerungsfreudigkeit, eine grosse Rolle
zu.
Die Angst des Hundes vor unbekannten Geräuschen wird meistens unbewusst durch die
Reaktion des Besitzers auf seinen verängstigten Hund belohnt. Viele Halter versuchen,
den Hund in Angstsituationen durch Streicheln oder Zureden zu beruhigen, was
den Hund in seiner Furcht bestärkt und ein erneutes Auftreten von Angst
begünstigt. Den Ängsten vor bestimmten Menschentypen, Uniformträgern oder
alkoholisierten Personen liegen meistens negative Erfahrungen aus der frühen
Jugend oder unzureichende Sozialisation zugrunde. Bei besonders heftiger Angst
des Hundes sollten die angstauslösenden Situationen vermieden werden.
Ängstliches Verhalten des Hundes sollte vom Halter ignoriert und
nichtängstliches Verhalten in Problemsituationen belohnt werden.
Ein komplexes Problem, mit
dem sich viele Hundehalter konfrontiert sehen, ist die Trennungsangst, welche
vor allem bei Hunden aus Tierheimen oder Tieren, die über viele Stunden alleine
zuhause gelassen werden, auftreten kann.
Einen Artikel zum Thema Trennungsangst finden Sie hier auf der Webseite von Tierpsychologin Denise Seidl unter tierpsychologie.at
|
 |