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Auch Hunde fressen und trinken im Sommer anders
05.08.2008
Da sind Haustiere den Menschen sehr ähnlich: Im Sommer essen sie meist
weniger als im Winter. Bei glühender Hitze hat eben niemand Heißhunger, dafür
aber umso größeren Durst. Was im Sommer zu beachten ist, damit Hunden
nicht die Freude am Fressen vergeht, haben die Tierärzte der Fachmarktkette
Fressnapf zusammengefasst:
- Mehrere kleine Mahlzeiten belasten
den Organismus weniger als ein üppiges Mahl. Füttern Sie im Sommer deswegen am
besten frühmorgens und am Abend, wenn die Temperaturen erträglich sind.
- Auch Welpen, die noch mehrere Mahlzeiten täglich bekommen sollen, sollten
Sie nur in den kühleren Tageszeiten
füttern und auf die Mittagsmahlzeiten vorübergehend verzichten.
- Frisch- oder Feuchtfutter verdirbt im Sommer
schnell und verbreitet dann unangenehmen Geruch. Außerdem zieht es
Fliegen und anderes Ungeziefer an. Solches Futter sollten Sie daher nie lange im
Napf stehen lassen und eher in kleinen Portionen reichen. Als Ergänzung oder
Ersatz eignet sich Trockenfutter, das auch mal mehrere Stunden oder Tage im Napf
übersteht.
- Achten Sie auf einen sauberen
Futternapf: Um üble Gerüche durch Nassfutter zu vermeiden, entfernen Sie
Reste umgehend und reinigen Sie den Napf. Das Gleiche gilt übrigens auch für den
Wassernapf vor jedem Auffüllen.
- Futter aus dem Kühlschrank ist tabu!
Auch wenn Sie Frisch- oder Nassfutter-Reste dort aufbewahren, sollten Sie sie
erst verfüttern, wenn sie Zimmertemperatur erreicht haben. Das sorgt nicht nur
für besseren Geschmack, sondern verhindert auch Verdauungsprobleme.
- Zimmerwärme ist auch fürs Wasser
geboten: Es darf nicht zu kalt sein. Eiskaltes Wasser aus dem Kühlschrank
schlägt auf den Magen und bewirkt statt einer Abkühlung das Gegenteil, weil Ihr
Tier seine Körpertemperatur nach oben korrigiert.
- An frisches Trinkwasser muss Ihr Tier
jederzeit herankommen - das ist gerade in der heißen Jahreszeit
überlebensnotwendig. Hunde brauchen pro Kilogramm Körpergewicht zwischen 60 und
80 Milliliter pro Tag. Bei mittelgroßen Hunderassen sind das knapp ein Liter,
bei großen Rassen anderthalb bis zwei Liter am Tag. Stellen Sie für Trinkmuffel am besten mehrere Näpfe
oder spezielle Trinkbrunnen bereit.
Quelle: pts
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