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Richtiges Futter für junge Hunde
Endlich ist er da - der kleine vierbeinige Hausgenosse! Und
ein Hauptanliegen des frisch gebackenen Tierbesitzers ist sicher die Frage nach
der richtigen Ernährung. Stellt man doch - genauso wie bei Menschenkindern -
mit der Ernährung des jungen Tieres die Weichen für sein künftiges Leben:
Schlank und gesund oder dick und rund - das ist die Frage!
Hundebabys wachsen sehr rasch und brauchen im Verhältnis zu
ihrem Körpergewicht wesentlich mehr Nahrung als erwachsene Tiere. Sie benötigen
zwar die selben Nährstoffe, jedoch in anderer Zusammensetzung. Die Nahrung muss
leichter verdaulich sein und mehr Energie liefern. Da ihre Mägen noch sehr
klein sind, müssen sie auch mehrmals am Tag gefüttert werden. Im Handel finden
Sie entsprechend hochwertiges Fertigfutter speziell für den vierbeinigen
Nachwuchs.
Wie oft und wann füttert man junge Hunde?
Alter des Hundes
| Anzahl Fütterungen
| Erste Fütterung
| Letzte Fütterung
| 3. Lebensmonat
| 3
| 7 Uhr
| 19 Uhr
| 4./5. Lebensmonat
| 2
| 8 Uhr
| 18 Uhr
| 6./7. Lebensmonat
| 2
| 9 Uhr
| 17 Uhr
| 8.-12. Lebensmonat
| 2
| 9 Uhr
| 15 Uhr
| Nach einem Jahr
| 1
| 13 Uhr oder 18 Uhr
| 13 Uhr oder 18 Uhr
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Wenn der Hund nur mehr eine Mahlzeit am Tag benötigt, können
Sie ihm während des Tages zwei kleine Futterhappen oder Snacks zusätzlich
geben. Vergessen Sie aber nicht, diese Kalorienmenge von der Hauptmahlzeit
abzuziehen, damit die Gesamtmenge an Kalorien nicht steigt.
Junge Hunde haben von Natur aus einen starken Bewegungsdrang, und das eine oder
andere Mehr an Kalorien wird sich nicht sofort auswirken. Aber genau wie bei
uns Menschen macht ein ständiges "kleines bisschen Zuviel" an Futter
bei gleicher Bewegung mit der Zeit aus einem quicklebendigen Vierbeiner eine
Rolle auf vier Pfoten - das sieht nicht nur schlimm aus, sondern schadet vor
allem seiner Gesundheit.
Generell gilt: Der Energiebedarf eines Hundes hängt von seinem Körpergewicht
ab. Die richtige Futtermenge für Ihren Hund können Sie anhand der Tabelle auf
der Futterverpackung ablesen.
Rund, na und - oder doch lieber rank und schlank?
Vergessen Sie nicht: Ihr Vierbeiner kann sich nicht selbst die Dose öffnen! Es
liegt also an Ihnen, ob Sie ein Hundeleben lang einen vitalen,
schlanken und gesunden Hausgenossen haben oder ein Tier, das sich nur mehr
rollend fortbewegen kann. Viele Tierbesitzer meinen, ihrem Liebling mit dem
Happen zwischendurch (das letzte Stück Semmel oder die Rinde vom Käse) etwas
Gutes zu tun.
Wenn Sie dem treuherzigen Bettelblick gar nicht widerstehen können oder das
Tierkind bei der Erziehungsarbeit belohnen wollen, dann tun Sie das mit
artgerechten Snackprodukten, die Ihrem Tier nicht nur schmecken, sondern auch
gesund sind.
Ansonsten gilt: Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner doch lieber mit
Streicheleinheiten - die haben keine Kalorien und tun nicht nur dem Tier sehr
gut, sondern auch dem Menschen und - sie machen nicht dick!
Quelle: IEMT
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